Friedensgebet in Rotthalmünster

Die Welt braucht unser Gebet

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Marianna Tangel betete beim Friedensgebet in Verbundenheit mit ihren Verwanden das Vater unser in ukrainisch vor.

Pfar­rer Jörg Flei­scher erin­ner­te zu Beginn der Andacht an das Krie­ger­denk­mal, das sich am Platz vor der Wies­ka­pel­le befin­det. Jedes Jahr wer­de hier am Volks­trau­er­tag um den Frie­den gebe­tet und der Opfer der Krie­ge gedacht. Vie­le Kin­der und Jugend­li­che von den Pfad­fin­dern sowie zahl­rei­che Erwach­se­ne ver­sam­mel­ten sich ange­sichts des Krie­ges in der Ukrai­ne zu die­sem spon­ta­nen Gebet. Anwe­send war auch Bür­ger­meis­ter Gün­ter Strauß­ber­ger und Mit­glie­der des Markt­ge­mein­de­ra­tes. Zusam­men mit Kir­chen­vor­stand Dr. Mat­thi­as Haun von der Evan­ge­li­schen Gemein­de sowie der Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den Hele­ne Wink­ler gestal­te­te Pfar­rer Jörg Flei­scher die Andacht. Simo­ne Roscher beglei­te­te die Lie­der auf der Gitar­re. Beson­ders beein­dru­ckend war das Gebet des Vaters unsers in Ukrai­nisch, das von einer ukrai­ni­schen orts­an­säs­si­gen Fami­lie in Solo­da­ri­tät mit den Men­schen in der Hei­mat und auf der Flucht gespro­chen wur­de. Vie­le hat­ten auch Ker­zen mit­ge­bracht, die als Zei­chen der Hoff­nung ent­zün­det wurden.