Besinnliche Christmette in der Klosterkirche St. Matthäus zu Asbach

Rotthalmünster Pfarrverband am 26.12.2024

Besinnliche Christmette in der Klosterkirche St. Matthäus zu Asbach


Asbach: In der bis auf den letz­ten Platz gefüll­ten Klos­ter­kir­che St. Mat­thä­us zu Asbach fand am frü­hen Nach­mit­tag des Hei­li­gen Abends die tra­di­tio­nel­le Christ­met­te statt. Meh­re­re hun­dert Gläu­bi­ge kamen zusam­men, um die fest­li­che Mes­se mit­zu­fei­ern. So groß war der Andrang, dass zusätz­lich Stüh­le aus dem Pfarr­saal geholt wer­den muss­ten – ein Bild, das an den Satz aus der Weih­nachts­bot­schaft erin­ner­te: ​„Weil in der Her­ber­ge kein Platz für sie war.“, erin­ner­te Pfar­rer Jörg Flei­scher zu Beginn der Christ­met­te und brach­te sei­ne Freu­de über die vie­len Besu­cher zum Aus­druck.
Die beson­de­re Atmo­sphä­re der Christ­met­te wur­de geprägt von der fei­er­li­chen Pro­zes­si­on, bei der Pfar­rer Jörg Flei­scher gemein­sam mit der Jugend­feu­er­wehr Asbach das Frie­dens­licht aus Beth­le­hem in die Kir­che trug und das Christ­kind in die Krip­pe leg­te.
Musi­ka­lisch umrahm­te die Asba­cher Män­ner­scho­la unter der Lei­tung von Flo­ri­an Kölbl die Mess­fei­er. Mit mehr­stim­mi­gen Weih­nachts­lie­dern und einem latei­ni­schen Ordi­na­ri­um schu­fen sie eine fest­li­che und besinn­li­che Stim­mung, die durch die Klän­ge eines Trom­pe­ters ein­drucks­voll ergänzt wur­de.
In sei­ner Pre­digt sprach Pfar­rer Flei­scher über das zen­tra­le Geheim­nis der Hei­li­gen Nacht: ​„Gott wird ein Mensch, um uns in den Dun­kel­hei­ten des Lebens nahe zu sein und Hoff­nung zu schen­ken.“ Er schlug eine Brü­cke zur Eröff­nung des Hei­li­gen Jah­res durch Papst Fran­zis­kus, das unter dem Mot­to ​„Pil­ger der Hoff­nung“ steht. Weih­nach­ten, so der Geist­li­che, lädt dazu ein, hoff­nungs­voll in die Welt zu bli­cken. Ange­sichts der Kri­sen in der Welt ermu­tig­te er die Gläu­bi­gen, mit Ver­trau­en und Opti­mis­mus in die Zukunft zu gehen: ​„Denn wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns?“
Die Christ­met­te fand ihren stim­mungs­vol­len Abschluss mit dem gemein­sam gesun­ge­nen ​„Stil­le Nacht, Hei­li­ge Nacht“, das in der Dun­kel­heit der Kir­che erklang. Zum Ende der Fei­er dank­te Pfar­rer Flei­scher der Kir­chen­ver­wal­tung, dem Pfarr­ge­mein­de­rat und allen Hel­fern, die die Kir­che mit Blu­men und Christ­bäu­men so fest­lich geschmückt hat­ten.
Die tra­di­tio­nel­le Christ­met­te in Asbach war ein­mal mehr ein ein­drucks­vol­ler Aus­druck des Glau­bens und der Gemein­schaft und berei­te­te den Gläu­bi­gen einen fest­li­chen Beginn des Weihnachtsfestes.

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