Kirche vor Ort

Neujahrsempfang 2023

Rotthalmünster Pfarrverband am 08.01.2023

Neujahrsempfang 2023 Brodschelm T.
Pfarrer Jörg Fleischer (2. von links) bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei den Kirchenpflegern, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und den Bürgermeistern gemeinsam mit Vikar Bernardu Cheemalapenta (3. von rechts) und Gemeindereferent Josef Zwicklbauer (rechts). – Foto: Brodschelm

Neujahrsempfang des Pfarrverbands – Ausblick und Rückblick – Dank an

ehrenamtliche Helfer – Bunter Abend im Herbst geplant

Rott­hal­müns­ter. Zusam­men glau­ben, zusam­men­wach­sen, zusam­men fei­ern: So könn­te man das Jahr 2022 im Pfarr­ver­band Rott­hal­müns­ter rück­bli­ckend zusam­men­fas­sen. Das wur­de beim Neu­jahrs­emp­fang im Pfarr­heim deut­lich, zu dem Ver­tre­ter aus allen fünf Pfar­rei­en kamen.

Pfar­rer Jörg Flei­scher freu­te sich, dass im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jah­res wie­der Nor­ma­li­tät im got­tes­dienst­li­chen Leben und im Leben der Pfar­rei­en“ ein­ge­kehrt sei. Neben den kirch­li­chen Fes­ten könn­ten nun end­lich wie­der nach zwei Coro­na-Jah­ren Hoch­zei­ten, Tau­fen, Kom­mu­nio­nen und auch Beer­di­gun­gen nor­mal gefei­ert werden.

Ein Blick in die Sta­tis­tik des Pfarr­ver­bands zeigt dies deut­lich: 81 Beer­di­gun­gen, 68 Tau­fen, 14 Hoch­zei­ten, 48 Kom­mu­ni­on­kin­der und zehn Firm­lin­ge waren es im Vor­jahr. Pfar­rer Flei­scher gab auch die Aus­tritts­zah­len an: 121 Men­schen haben sich 2022 von der Kir­che abgewandt. 

Hier sah er auch den Auf­trag für die kom­men­den Jah­re: Für die Men­schen da zu sein und ihnen Gott zu brin­gen. Sie zu beglei­ten und Halt zu geben in immer schwe­rer wer­den­den Zei­ten.“ Er sprach von einer mis­sio­na­ri­schen Kir­che“, die sich allen zuwen­det und auch die Fern­ste­hen­den erreicht.

Beim Aus­blick auf das neue Jahr 2023 freu­te sich Flei­scher end­lich wie­der ganz nor­mal star­ten zu kön­nen. Gro­ße und beson­de­re Ereig­nis­se gebe es heu­er zwar nicht, aber dafür darf erst­mals die Fir­mung mit 16 Jah­ren in einer gro­ßen Grup­pe gefei­ert wer­den. Rund 35 Firm­lin­ge haben sich dazu ange­mel­det, freut sich der Pfar­rer schon jetzt auf die Fir­mung im Mai. 

Nach einer län­ge­ren Pau­se haben sich die Pfarr­ge­mein­den auch dar­über geei­nigt, heu­er wie­der ein­mal einen bun­ten Abend im Herbst abzu­hal­ten, zu dem alle Pfar­rei­en ein­ge­la­den sind. Die gro­ße Akti­on Mit­ein­an­der – Für­ein­an­der“, die auch 2022 ein Erfolg war, wird eben­falls fortgesetzt. 

Der Pfar­rer ging auf die ein­zel­nen Pfar­rei­en ein und wel­che Neue­run­gen das Jahr 2022 rück­bli­ckend brach­te. In der Pfar­rei Mal­ching nann­te er die Ein­wei­hung des neu­en Pfarr­zen­trums als wich­tigs­tes Ereig­nis, für das er der gesam­ten Pfar­rei, aber auch der poli­ti­schen Gemein­de dankte. 

Nach über zehn Jah­ren wur­de 2022 in der Pfar­rei Asbach die Kir­chen­re­no­vie­rung abge­schlos­sen. Der Höhe­punkt war dabei der Besuch von Bischof Ste­fan Oster zum Ein­wei­hungs­fest. Auch per­so­nell gab es in Asbach eini­ge Ände­run­gen: Das Ehe­paar Woiton gab den Mes­ner­dienst wei­ter an das Ehe­paar Schos­ser. Außer­dem wur­de Gabi Bruck­mei­er neue Kirchenpflegerin. 

In Köß­larn wur­de die Markt­platz­sa­nie­rung gefei­ert. So konn­ten wir end­lich wie­der einen rich­ti­gen Palm­sonn­tag und ein rich­ti­ges Arnt­fest erst­mals am Markt­platz fei­ern“, freu­te sich Pfar­rer Jörg Flei­scher. Er sprach das Kir­chen­mu­se­um und die Wall­fahrt nach Köß­larn als wich­ti­ge Ein­rich­tun­gen im Pfarr­ver­band an, die man wei­ter vor­an­trei­ben sollte.

In der Pfar­rei Rott­hal­müns­ter gab es eigent­lich kei­ne beson­de­ren Ereig­nis­se inner­halb der Pfar­rei, aber trotz­dem sprach er zwei Beson­der­hei­ten an: den Kin­der­bi­bel­tag, der für den gesam­ten Pfarr­ver­band hier durch ein enga­gier­tes Team durch­ge­führt wird, und die Zusam­men­ar­beit mit der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de. Als Bei­spiel nann­te er hier unter ande­rem die öku­me­ni­schen Friedensgebete.

Und in Weih­mör­ting gab es vor allem eine ein­schnei­den­de Ver­än­de­rung in der Sakris­tei. Denn nach 44 Jah­ren wur­de Rosa Gabri­el mit 90 Jah­ren ver­ab­schie­det. Die neu­en Mes­ne­rin­nen sind Elli Küm­mer­le und Tere­sa Walbert. 

Der Pfar­rer dank­te am Ende allen ehren­amt­li­chen Hel­fern für ein vol­les und ereig­nis­rei­ches Jahr“. Im Detail dank­te er allen für grö­ße­re und klei­ne­re Diens­te, gera­de in den Gre­mi­en wie Pfarr­ge­mein­de­rat und Kir­chen­ver­wal­tung, dem lit­ur­gi­schen Dienst, den Haupt­amt­li­chen mit Vikar Ber­nar­du Cheema­la­pen­ta, Gemein­de­re­fe­rent Josef Zwick­lbau­er und den Ruhe­stand­spries­tern Mar­tin Breu­er und Joseph Bader. 

Die Zen­tra­le des Pfarr­ver­bands ist das Pfarr­bü­ro in Rott­hal­müns­ter. Hier lau­fen alle Fäden zusam­men, dafür dank­te er Chris­tia­ne Rot­ho­fer und Elfrie­de Raml, die alles bes­tens im Griff haben. Der Pfar­rer sprach noch eine Rei­he von Hel­fern an, ohne die das kirch­li­che Leben in den Pfar­rei­en ärmer wäre — ange­fan­gen von der Musik, den Vor­be­tern, der Senio­ren­ar­beit, dem Gra­tu­la­ti­ons­team bis hin zur stil­len Arbeit der Cari­tas, des Gwand­hau­ses, der Tafel und der Büchereien. 

Ein beson­de­rer Dank ging noch an die drei Bür­ger­meis­ter Gün­ter Strauß­ber­ger (Rott­hal­müns­ter), Georg Hofer (Mal­ching) und Wil­li Lind­ner (Köß­larn) sowie an ihre Stell­ver­tre­ter und Gemein­de­rä­te für die stets gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Poli­tik und Kirche. 

Am Ende trat auch Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Hele­ne Wink­ler aus Rott­hal­müns­ter an den Red­ner­pult und dank­te stell­ver­tre­tend Pfar­rer Jörg Flei­scher für sein gro­ßes Enga­ge­ment. Du schaffst es Men­schen zu begeis­tern. Und unse­re Got­tes­diens­te sind dank dir im Ver­gleich zu ande­ren gar nicht mal so schlecht besucht. Du bist ehr­lich und echt und gar nicht so leicht aus der Ruhe zu brin­gen. Das ist gut und wich­tig bei einem Pfarr­ver­band mit vie­len Persönlichkeiten.“

Und dank Jörg Flei­scher habe der Pfarr­ver­band den schöns­ten Pfarr­brief weit und breit“. Eine beson­de­re Gabe des Pfar­rers sei außer­dem die Beglei­tung von Trau­ern­den. Da bist du schon man­chen eine gro­ße Stüt­ze und Hil­fe gewor­den“, so Wink­ler. So ken­nen und so mögen wir dich. Vergelt’s Gott dafür.“

Die Pfad­fin­der schenk­ten im Anschluss den Gäs­ten Sekt aus und auch ein gro­ßes Buf­fet lud zum lan­gen Ver­wei­len im Pfarr­heim ein. Ein gelun­ge­ner Start ins neue Jahr, waren sich am Ende alle einig.

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