Verbunden mit den Christen in Südindien Walllfahrtsgottesdienst mit Bischof Moses und indischen Priestern

Rotthalmünster Pfarrverband am 25.07.2024

Walllfahrtsgottesdienst mit Bischof Moses und indischen Priestern

Die katho­li­sche Kir­che ist welt­um­span­nend, sie ver­bin­det Chris­ten aller Erd­tei­le. Wie sehr der geleb­te Glau­be ande­rer Kul­tu­ren auch die Kir­che in Euro­pa berei­chern kann, erfuh­ren die Teil­neh­mer des Wall­fahrts­got­te­diens­tes in Köß­larn. Aus der indi­schen Hei­mat­diö­ze­se von Vikar Ber­nard Che­emala­pen­ta war Bischof Moses Pra­ka­sam gekom­men, zusam­men mit drei wei­te­ren indi­schen Pries­tern, die in Deutsch­land tätig sind. Sie fei­er­ten zusam­men mit Pfar­rer Jörg Flei­scher und mit dem für die indi­schen Pries­ter zustän­di­gen Pfar­rer Gün­ter Mül­ler aus Pfef­fen­hau­sen die hl. Eucha­ris­tie anläss­lich der Stern­wall­fahrt des Pfarr­ver­ban­des Rotthalmünster. 

In sei­ner Pre­digt hob Bischof Moses her­vor, dass Gott unse­re Her­zen erwei­te­re und wir umso mehr emp­fan­gen, je mehr wir glau­ben. Danach schil­der­te der Bischof, wel­che Last er in der Sor­ge um sei­ne Diö­ze­se zu tra­gen habe. So ist er ver­ant­wort­lich für 185 Pries­ter, hun­der­te von Ordens­leu­ten und Kate­che­ten und 2500 Kin­der, die über die Kir­che Schul­bil­dung und Schul­spei­sung erfah­ren. Zu sei­nen Auf­ga­ben gehö­re auch der Bau und die Repa­ra­tur von Dorf­kir­chen und Pfarr­häu­sern sowie von Schu­len selbst in den ent­le­gens­ten Dör­fern. Sei­ne Diö­ze­se küm­me­re sich auch um die Lepra­kran­ken und die kör­per­lich und geis­tig behin­der­ten Kin­der. Bischof Moses über­mit­tel­te den Dank sei­ner Gläu­bi­gen für die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung und ver­sprach, dass er und die Men­schen in sei­ner Diö­ze­se täg­lich für die Wohl­tä­ter bete­ten. Ohne die Spen­den aus den rei­chen Län­dern kön­ne die Kir­che in Indi­en nicht huma­ni­tär und mis­sio­na­risch wirken.

Die indi­schen Pries­ter berei­cher­ten den Got­tes­dienst mit zwei lit­ur­gi­schen Gesän­gen aus ihrer Hei­mat und bete­ten am Schluss das Ave Maria in ihrer Lan­des­spra­che. Der Kir­chen­chor unter der Lei­tung von Julia Hain­th­a­ler war für die wei­te­re musi­ka­li­sche Gestal­tung ver­ant­wort­lich. Am Ende des fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes sprach Vikar Ber­nard Che­emala­pen­ta sei­nen ganz beson­de­ren Dank an den Bischof aus, der ihn vor 17 Jah­ren zum Pries­ter geweiht und ihn stets geför­dert habe. Er beton­te: ​„Nicht die Glück­li­chen sind dank­bar, son­dern die Dank­ba­ren sind glück­lich.“ Hel­ga Endisch über­reich­te im Namen des Mis­si­ons­krei­ses dem Bischof eine Spen­de. Der Wall­fahrts­got­tes­dienst fin­det immer am ers­ten Sonn­tag des Monats statt, der nächs­te ist am 04. August. ‑ni

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