Unter dem Motto „Wunderbar geschaffen“ haben Christinnen von den Cook-Inseln die Gebetsordnung für den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet.
Der Katholische Frauenbund Kößlarn schloss sich der Gebetskette wieder an und feierte einen Wortgottesdienst. Dies bereits seit mehr als dreißig Jahren. Neben Kreuz, Bibel und Kerzen hatte das Vorbereitungsteam exotische Früchte und Pflanzen, Muscheln, Perlenketten, Blütenkränze und Strohhüte auf blauem Tuch platziert, das die Wellen des Pazifiks widerspiegeln sollte.
Mit „Kia orana“ (Mögest du lange leben – mögest du gut leben) begrüßen sich die Menschen auf den Cook-Inseln und mit diesem Satz wurde auch der Gottesdienst eröffnet. Pfarrer Martin Breuer und Vikar Bernard waren ebenfalls zum Singen und Beten gekommen. Andreas Kindermann hatte mit seiner Gesangsgruppe „Effata“ bereits im Vorfeld die dazugehörigen Lieder einstudiert, teils in Maorisprache.
„Oro, oro mai! E te a‑o nei“ schallte es von Keyboard und Trommel begleitet durch den Pfarrsaal und alle stimmten rhythmisch mit ein. Zwischen den Liedern wurden die Lebensgeschichten von drei Maorifrauen vorgetragen. Ein Zeichen gelebter Solidarität setzten die Besucherinnen mit ihrer Kollekte, mit der weltweit ausgewählte Projekte unterstützt werden.Im Anschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein. Hierbei gab es ein reichhaltiges Büffet mit originalen Rezepten wie polynesische Fischsuppe, Chicken Fafa, Mainese (Kartoffelsalat mit Roter Beete), Thunfischpaste, selbstgebackenes Brot, Obstsalat sowie Ingwer- und Ananaskuchen.